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03.09

04.09

05.09
Kurzfilm

Der Tiroler Höhenweg

4. Etappe
Tourdaten
Länge:
11,5 km
h.m. :
750 hm

Obernberg oder Obernberger See (1594 m) - Italienische Tribulaunhütte/Rif. Calciati al Tribulaun (2337 m)

Wir erreichen einen Höhepunkt des Tiroler Höhenweges: die Tribulaune. Mit Pflerscher, Gschnitzer und Obernberger Tribulaun drei eindrucksvolle Berggestalten, die das einfach-geologische Weltbild einer klaren Trennung von Kalk- und Urgesteinsbergen erschüttern können. Als reinrassiger Dolomitberg sitzt der Pflerscher Tribulaun auf einem Urgesteinssockel. Dem Langkofelmassiv ähnlicher als den nächsten Nachbarn in den Stubaier Alpen wurde an den Tribulaunen Geologie-Geschichte geschrieben: Der französische Wissenschaftler Dolomieu hat hier das nach ihm benannte, eigenartige Gestein entdeckt und nicht weiter südwestlich, in den "bleichen Bergen", die heute seinen Namen tragen.

Man sollte die Tribulaun-Etappe des Tiroler Höhenweges genießen - entweder auf einer der hier vorgestellten Wegvarianten oder, mit ausreichend Zeit, bei einer Umrundung des Massivs durch die Verbindung der beiden Varianten. Es lohnt!

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Wegbeschreibung

Obernberg oder Obernberger See (1594 m)
Portjoch (2110 m)
Pflerscher Höhenweg
Übernachtung: Italienische Tribulaunhütte / Rif. Calciati al Tribulaun (2337 m)

Besonderer Hinweis:In Teilbereichen des Pflerscher Höhenweges liegt bis in den Hochsommer hinein Schnee. In den Bergen passieren auf steilen, hart gefrorenen Schneefeldern immer wieder schwerste Unfälle - auch noch im Spätsommer und auch auf eher einfach zu begehenden Wanderrouten. Obwohl der Pflerscher Höhenweg eindeutig ein Wanderweg ist, gibt es hier Stellen, an denen ein unachtsamer Wanderer abstürzen kann. Unter Umständen empfiehlt sich für die Begehung des Pflerscher Höhenweges die Mitnahme von Pickel und Leichtsteigeisen - vor allem in den Monaten bis einschließlich Juli. Nähere Informationen über den Zustand des Weges erteilen die Wirte der umliegenden Hütten. Mit der "nördlichen Variante" (siehe unten) der Etappe zwischen Obernberg und der Italienischen Tribulaunhütte/Rif. Calciati al Tribulaun steht dem Wanderer eine Wegvariante zur Wahl, die etwas weniger anspruchsvoll ist, als die Streckenführung über den Pflerscher Höhenweg.

Alternativen

Nördliche Variante über Österreichische Tribulaunhütte:
Obernberger See (1594 m)
Gstreinjöchl (2540 m)
Österreichische Tribulaunhütte (2064 m)
D.-Dolomieu-Weg
Sandesjöchl/Pflerscher Scharte (2599 m)
Übernachtung: Italienische Tribulaunhütte (Rif. Calciati al Tribulaun) (2337 m)

Besteigung der Tribulaune: Die Tribulaune sind die markantesten Berggestalten des Tiroler Höhenwegs. Obernberger Tribulaun (2780 m) und Schwarze Wand (2917 m) können auf einem ausgesetzten Wanderweg mit Klettersteigpassagen bestiegen werden (evtl. als Alternativen zum Hauptweg und zur "nördlichen Variante"). Gschnitzer (2946 m) und Pflerscher Tribulaun (3097 m) sind reine Kletterberge. Die örtlichen Bergführer, Hüttenwirte und Verkehrsämter informieren über Besteigungsmöglichkeiten.

Zulaufstrecken, Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten

Eine Anfahrt nach Obernberg (Obernberger Tal) oder nach Gschnitz (Gschnitzer Tal) ist jeweils möglich. Von Gschnitz: Aufstieg zur Österreichische Tribulaunhütte und zum Sandesjöchl.



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